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Digitale Übersetzungsprogramme und Wörterbücher sind aus der Sprachverwendung kaum mehr wegzudenken. DeepL, Leo und Co. werden von ihren Nutzern rege und für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Die Rolle dieser Tools im Fremdsprachenunterricht ist indes umstritten: Einerseits wird ihnen ein pädagogischer Wert zugestanden, andererseits wird in Zweifel gezogen, ob sie das Sprachenlernen längerfristig und nachhaltig unterstützen können.

Wortschatz ist Grundlage für die rezeptive und produktive Sprachverwendung. In einflussreichen Spracherwerbstheorien und didaktischen Ansätzen steht der Wortschatz nicht im Gegensatz zur Grammatik, sondern ist zentraler und integrierter Bestandteil von Lernergrammatiken. Aufbau und Konsolidierung von Wortschatz sind daher ein wichtiger Aspekt des Fremdsprachenunterrichts, dem durch die Digitalisierung neue Umsetzungsmöglichkeiten geboten werden.

Sprachaustausche gelten als Mittel zur Förderung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen sowie für die Steigerung der Motivation für das Fremdsprachenlernen. Gerade in jüngster Zeit lässt sich ein verstärktes Engagement seitens der Bildungspolitik für die Verbreitung und Intensivierung von Austauschaktivitäten ausmachen.

Immersion und zweisprachige Lehrgänge in der Schweiz

Kritische Literaturübersicht & bibliografische Datenbank
Immersionsunterricht und zweisprachige Lehrgänge werden in der Schweiz seit einiger Zeit gefördert und gefordert. Zum Thema liegen bereits zahlreiche wissenschaftliche Studien vor, die jedoch nicht immer bekannt oder zugänglich sind. Zudem ist bisweilen unklar, welche Ergebnisse vergleichbar resp. verallgemeinerbar sind.

Erfassung von Entwicklungsprofilen im frühen schulischen Fremdsprachenlernen

Beurteilungsinstrumente als Bindeglied zwischen Standards, Curricula, Unterricht und Lernen
Projektleitung

Supervision: Thomas Studer, Wilfrid Kuster, Mirjam Egli (PHSG), Gé Stoks (SUPSI/DFA)

Team

Anna Kull, Thomas Roderer (PHSG), Daniela Kappler (SUPSI/DFA)

In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) und der Scuola universitaria professionale della Svizzera Italiana (SUPSI)

Projektleitung

Supervision: Thomas Studer

Es gibt wenig gesichertes, d. h. auch empirisch untermauertes Wissen darüber, wie der Zweitsprachenunterricht für das Publikum, das spezifisch in sogenannten niederschwelligen Sprachkursen anzutreffen ist didaktisch optimal gestaltet werden soll. Das Ziel dieses Projekts bestand darin, didaktische Elemente, die besonders bei wenig schulgewohnten Lernenden Erfolg versprechen, in ein alltagstaugliches Kurskonzept und entsprechende Materialien zu integrieren und deren Auswirkungen in der...

Projektleitung

Supervision: Thomas Studer

Im Frühjahr 2017 lässt die EDK erstmals die Erreichung der Grundkompetenzen in der ersten Schulfremdsprache überprüfen, und zwar am Ende der Primarstufe. Darauf aufbauend führen die „Passepartout“-Kantone (die sechs Kantone an der Sprachgrenze zur Romandie) eine Untersuchung zur Erreichung der Lernziele im Fach Französisch durch. Das Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit ist dabei mit der Entwicklung von Testaufgaben betraut. In diesem Zusammenhang wurde das Projekt Task Lab durchgeführt....

Mehrsprachigkeitssequenzen im Geschichtsunterricht

Prozesse beim Lösen von Interkomprehensionsaufgaben und geeignete Profile von Lernenden
Ziel des Projekts „Mehrsprachigkeitssequenzen im Geschichtsunterricht: Prozesse beim Lösen von Interkomprehensionsaufgaben und geeignete Profile von Lernenden“ war zweifach: Einerseits sollten Arbeitsblätter, die 2009 im Rahmen von Materialentwicklungen für eine Didaktik der Interkomprehension auf Sekundarstufe II entwickelt wurden (Lesen von Texten in der Quellensprache im Geschichtsunterricht), für die Sekundarstufe I angepasst werden.

Projektleitung

 

Projekt durchgeführt von der Pädagogischen Hochschule Luzern (PH Luzern).

Projektleitung

Manfred Gross (PHGR, Institut de Plurilinguisme)

Projekt durchgeführt von der Pädagogischen Hochschule Graubünden PHGR Das Projekt „Rumantsch receptiv“ war ein Projekt zur Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für das Selbststudium und/oder die Implementation in Sprachkursen. Ziel dieses Projektes war es, eine Methode für die Entwicklung der rezeptiven Kompetenzen im Romanischen (Idiome) bereitzustellen. Diese Methode soll den Zielgruppen ermöglichen, sich Hör- und Lesekompetenzen in der rätoromanischen Sprache anzueignen, welche...