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Team

Karim Aebischer, Asheesh Gulati, Aous Karoui, Trystan Geoffre

Partenaires : Nathalie Dherbey-Chapuis, Isabelle Gauvin, Philippe Genoud, Nathalie Guin, Marie Lefevre, Mireille Rodi

Die zunehmende sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schülerinnen und Schüler (OECD, 2018) und die Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems (Bundesverfassung, Art. 2 Abs. 3, Art. 8 Abs. 1 und 2) führen zu einer zunehmenden Heterogenität der Klassen in der Regelgrundschule.

Team

Diane André Afonso

Das von der Empiris-Stiftung mitfinanzierte Projekt zielt darauf ab, die Entwicklung der Verwendung von fünf häufig verwendeten Verben im Französischen als Zweitsprache durch junge Migrantenschüler zu beschreiben.

Projektleitung
Sprache ist das, was den Menschen von allen anderen Arten unterscheidet. Ihre evolutionären Ursprünge sind jedoch noch weitgehend unverstanden. Darüber hinaus wird die heutige Kommunikationsumgebung durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz neu gestaltet: Die Art und Weise, wie wir Sprache lernen und verwenden, hat sich verändert, was die Frage aufwirft, wie sich Sprache in Zukunft entwickeln könnte.

Wie lange noch bis B2?

Sprachliche und individuelle Einflussfaktoren auf die Lerngeschwindigkeit von Amtssprachen
Das Projekt «Wie lange noch bis B2?» untersucht, wie viel Lernzeit erforderlich ist, um bestimmte Niveaustufen in einer Fremdsprache zu erreichen – speziell im Kontext der bundesnahen Betriebe. Diese verlangen beispielsweise von ihren Mitarbeitenden im mittleren und höheren Kader mindestens B2-Kenntnisse in zwei Amtssprachen.

Team

Marta Oliveira (FHNW)
Lea Hochuli-Schulthess (FHNW)

In der viersprachigen Schweiz ist der Unterricht von zwei Fremdsprachen ab der Primarstufe bis zum Ende der Sekundarstufe I obligatorisch. Die Schweizer Lehrpläne orientieren sich an einem mehrsprachigen Lehr-/Lernkonzept, welches das Transferpotenzial sprachenübergreifender Ressourcen nutzen soll. Die Umsetzung transferfördernder Massnahmen im Unterricht ist komplex, da es z. B. beim Transfer von Schreibstrategien zwischen den Sprachen grosse individuelle Unterschiede gibt und didaktische...

Family Language Policy (FLP) und Sprachentwicklung in unterversorgten Bevölkerungsgruppen

Das Beispiel von Familien aus Subsahara-Ländern in der Schweiz - Sankofa Projekt
Familien mit Migrationshintergrund müssen sich entscheiden, welche Sprache(n) sie in ihrem Alltag bevorzugen. Diese Entscheidungen wurden in den letzten Jahrzehnten unter dem Begriff Family Language Policy (FLP) eingehend untersucht.

Die Einstufung von Lernenden in Alphabetisierungskurse funktioniert nicht einwandfrei, was zu sehr heterogenen Gruppen und entsprechenden Schwierigkeiten für Lehrpersonen und Lernende führt und eine wenig zielführende Nutzung von Integrationspauschaulen nach sich zieht. Grundsätzlich ist die phonologische Bewusstheit eine entscheidende Fähigkeit und ein Prädiktor für den (erfolgreichen) Erwerb einer Alphabetschrift, aber diese ist bei den Teilnehmenden in heterogenen Kursen, insbesondere...

Seit Jahren wird eine stärkere Verbindung zwischen dem Schulsprachen- und dem Fremdsprachenunterricht gefordert, um mögliche Synergien zu nutzen. Bisher ist der Sprachenunterricht jedoch nach wie vor weitgehend einzelsprachlich ausgerichtet. Im Projekt «SWIKO triple S» wird deshalb der Frage nachgegangen, ob sich vorhandene Einflüsse zwischen Schul- und Fremdsprachen positiv nutzen lassen. Das Projekt interessiert sich insbesondere für konzeptuelle Aspekte von Texten, genauer für...

Projektleitung
Im vorliegenden Projekt sollen automatische Transkriptionen von Tonaufnahmen mit einer Fehlerquote von etwa 20% realisiert werden. Derzeit weisen die Ergebnisse der künstlichen Intelligenz eine Fehlerquote von fast 50% auf (Whisper, Microsoft...). Beim Projekt handelt es sich um eine Zusammenarbeit S. Madikeri (Computerlinguistik, UZH) und N. Dherbey Chapuis. Die Transkripte werden in einem zweiten Schritt manuell korrigiert.